Teamarbeit – alles andere als selbstverständlich, oder von nix kommt nix.

Teamarbeit ist ein Thema, das jeden von uns im Arbeitsleben gefühlt von Beginn an begleitet. Kaum eine Stellenausschreibung kommt ohne den Begriff Teamfähigkeit aus, der klassische Einzelkämpfer scheint auf dem Arbeitsmarkt kaum Chancen zu haben – Teamplayer sind gefragt.

Häufig ist dieses Thema in unserer Wahrnehmung überstrapaziert und ausgereizt, da es für viele auch einfach selbstverständlich erscheint, dass der guten Zusammmenarbeit ein sehr hoher Stellenwert zugeschrieben wird. Teamarbeit ist aber alles andere als selbstverstädlich, dafür aber enorm wichtig und überall wo Menschen zusammenarbeiten unabdingbar. Und entgegen der verbreiteten Meinung, dass die Teamarbeit von alleine funktioniert, ist es sehr wichtig diese zu fördern und mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen.

Auch wenn das Thema Teambuilding nicht mehr den Stellenwert zu haben scheint wie vor einigen Jahren sind diese Maßnahmen nach wie vor notwendig und effektiv. Kaum ein Team performt von Anfang an, ohne dass nachgeholfen, bzw. unterstützt wird. Wobei es hier zahlreiche Möglichkeiten der Unterstützung gibt und es von Team zu Team unterschiedlich ist, welcher Ansatz hier der passende ist.

Die Assoziationen die viele Menschen im Zusammenhang mit Teambildungsmaßnahmen haben beruhen auf Erfahrungen, leider oft schlechten Erfahrungen, die ja bekanntlich nachhaltiger in Erinnerung bleiben. Die Assoziation mit einem Kindergeburtstag ist hier leider nicht selten. Häufig ist die verbreitete Meinung, es handle sich um nervige Spielchen, vergeudete Zeit und anschließend viel mehr Arbeit als zuvor. Dann waren das definitiv die falschen Maßnahmen. Hier ist es wichtig, zu analysieren wo der Bedarf ist und ein maßgeschneidertes und individuelles Konzept zu entwickeln, welches zum Team, den verschiedenen Persönlichkeiten und den gewünschten Zielen passt. 0815 Konzepte aus der Schublade lösen leider in vielen Fällen die oben genannten Reaktionen aus und sind daher tatsächlich Geld- und Zeitverschwendung. Wenn etwas für die Teambildung getan wird, dann bitte richtig und keine halben Sachen.

Wie finde ich die Agentur die mit ihren Trainings und Maßnahmen unseren Ansprüchen gerecht wird?

Bei Teambildungs-Workshops, Seminaren und Trainings ist es wichtig auf die Qualität zu schauen. Anbieter und Angebote gibt es wie Sand am Meer, die Herausforderung hier ist, das passende Angebot herauszufiltern. Hilfreich ist es, sich hier bei den Referenzen umzuschauen und ggf. auch eine persönliche Referenz einzuholen. Auch kann man anhand des Angebotes relativ gut sehen, ob hier standardisierte Angebote verschickt werden, oder individuell erstellte Konzepte an die eigenen Bedingungen angepasst.

Eine gute Agentur ruft auch definitiv zunächst an und klärt offene Punkte mit Ihnen, um dann ein möglichst treffendes Angebot zu erstellen, das sich gezielt an den gemachten Vorgaben orientiert. Kommt direkt nach der Anfrage schon ein Angebot, wird ein Konzept aus der Schublade angeboten, das schon „irgendwie passen wird“.

Konzepte aus der Schublade sind selten die richtige Wahl. Wichtig ist, dass individuell auf die Problemstellung geschaut wird und die Methoden auf den Kunden und seine Ansprüche abgestimmt werden. Investieren Firmen in qualitativ hochwertige und erfolgreiche Seminare können die Mitarbeiter wertvolle Erfahrungen mitnehmen aus dem Tag, Teams bekommen neue Impulse und Optimierungsvorschläge für die Zusammenarbeit und letztlich profitiert auf diesem Weg das ganze Unternehmen von den ergriffenen Maßnahmen. Um das richtige Training, die passende Idee zu finden empfiehlt sich genau hinzuschauen und zu vergleichen, Schnäppchen und Lockangebote sind kontraproduktiv und führen in den meisten Fällen zu der oben genannten Skepsis gegenüber Teamevents.

Leider ist der Trend in den letzten Jahren zu beobachten, dass Teambildung immer mehr mit Spielchen und Zeitverschwendung in Zusammenhang gebracht wird. Das finde ich sehr bedenklich vor dem Hintergrund, dass Teamarbeit in nahezu allen Bereichen und Hierarchien eine stetig wachsende Rolle spielt und zunehmend an Bedeutung gewinnt. Bei den schrittmachern legen wir großen Wert darauf, zunächst den konkreten Bedarf abzufragen und die Hintergründe kennen zu lernen, weswegen wir eine Anfrage zunächst abtelefonieren und nicht umgehend ein 0815 Angebot versenden. Es dauert dann zwar etwas länger, bis dem potentiellen Kunden Zahlen und Fakten vorliegen, dafür sind wir aber auch bereit gemeinsam mit unseren Kunden neue Wege einzuschlagen. „Machen wir nicht“ gibt es bei uns nicht. Individuelle Konzepte, ungewöhnliche Ansätze und neue Impulse – das ist unser Anspruch, an dem wir permanent arbeiten. Gerne auch gemeinsam mit Ihnen!

Kommt ein Kunde mit einer Idee um die Ecke, die wir so noch nie durchgeführt haben verlassen wir unseren Weg gerne und entwickeln gemeinsam ein neues Konzept das bewegt und begeistert – versprochen. Denn genau deswegen schlägt unser Herz für Veranstaltungen.

Faultier und Alpha-Männchen – jedes Team ist anders

In jedem Team werden die unterschiedlichsten Persönlichkeiten zusammengewürfelt, verschiedene Fähigkeiten und Kompetenzen treffen aufeinander, genau deswegen ist ein Team erfolgreicher als ein Einzelner. Die Mitglieder profitieren untereinander von den unterschiedlichen Fähigkeiten und dem breit gefächerten KnowHow.

Immer eine große Rolle in Teams spielt jedoch auch die Gruppendynamik und ob es Ausreißer gibt, die die Zusammenarbeit blockieren. Dies kann durch Nichtstun geschehen, aber auch dadurch, dass ein Einzelner versucht alles an sich zu reißen und meint alles besser zu wissen. Findet sich ein Team neu zusammen lässt sich keine pauschale Aussage treffen, ob und wann die Zusammenarbeit funktionieren wird. Sicher gibt es auch Teams, bei denen Absprachen und Aufteilung der Aufgaben von Anfang an stimmig und rund verlaufen, dies ist aber eher die Ausnahme. Kompetenzgerangel und eine gewisse Ellenbogenmentalität sind einfach menschliche Eigenschaften, die es gilt einzudämmen oder in die richtige Richtung zu lenken. Mit den passenden Maßnahmen und richtigen Methoden kann dies mit Begeisterung, Spaß und Mehrwert nachhaltig umgesetzt werden – Teambildung die begeistert und funktioniert!

Literatur, Theorien und Ansätze gibt es hier jede Menge. Ganz vorne mit dabei die vier Phasen der Teamentwicklung nach Bruce Tuckman, welche ich bereits in einem früheren Blogbeitrag ausführlich dargelegt habe, hier geht es zum Beitrag.

Teachers Appreciation WeekDer Amerikaner Patrick Lencioni spricht von 5 Fehlfunktionen im gemeinsamen Handeln eines Teams, die die Teamarbeit behindern und lähmen. Diese fünf Punkte stellt der Schriftsteller pyramidenförmig dar, je nach Gewichtung der Fehlfunktion. Der breiteste Bereich ist das fehlende Vertrauen, da Vertrauen in Lencionis Auffassung die Basis für jede Zusammenarbeit ist. Daran schließt sich die zweite Fehlfunktion an, die Angst vor Konflikten. Konflikte sind wichtig und kein Mitglied eines Teams sollte diese scheuen, offener Meinungsaustausch ist für die Zusammenarbeit extrem wichtig und produktiv. Probleme und Bedenken zu diskutieren ist immer der bessere Weg, als im Nachgang Aussagen zu treffen wie „Ich hab ja so was geahnt…“. Meinungsaustausch und Diskussion sind wiederum Grundlage für den dritten Punkt in der Pyramide der Fehlfunktionen, die mangelnde Verbindlichkeit. Identifizieren sich die Beteiligten nicht mit den Prozessen und Ergebnissen ist keiner bereit, Verantwortung zu übernehmen, ganz ohne Verbindlichkeiten kann aber kein Engagement entstehen. Jeder ist Teil des Teams und muss Verantwortung übernehmen, sonst ist das Projekt zum Scheitern verurteilt. Keine Verantwortung übernehmen zu wollen ist die vierte der Fehlfunktionen und resultiert in direkter Linie aus der Problematik der Unverbindlichkeit. Der fünfte und damit letzte Störfaktor für die Teamarbeit ist das Desinteresse an den Ergebnissen. Jedes Mitglied eines Teams schaut nur noch seinem eigenen Vorteil, anstatt darauf bedacht zu sein ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Diese Pyramide mit den 5 Fehlfunktionen kann zur Analyse herangezogen werden, um festzustellen in welchem der 5 Bereiche die Probleme angesiedelt sind und wo man am effektivsten ansetzt, damit ein Training / Event auch Früchte tragen kann. Neben den Theorien von Tuckman und Lencioni gibt es noch zahlreiche weitere bekannte und weniger bekannte Ansätze. Doch auch ohne sich durch die vielschichtige Literatur zu lesen und das Modell zu finden, mit dem man am besten klar zu kommen scheint gibt es ein paar einfache Parameter, deren Berücksichtigung bereits die Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team liefern kann.

Fünf Basics für erfolgreiche Teamarbeit

Jedes Team ist anders, aber dennoch gibt es Kriterien die die Zusammenarbeit begünstigen, egal in welchem Team.

Punkt 1: Jedes Team braucht ein klares Ziel. Dieses muss unmissverständlich und klar für alle kommuniziert werden. Je genauer definiert wird wie das Ziel aussieht, bis wann und auf welche Weise es erreicht werden soll, desto besser. Werden die Ziele von den Mitarbeitern selbst definiert ist der Ansporn, dieses Ziel zu erreichen, höher, als wenn die Ziele vorgegeben werden.

Punkt 2: Um eine Aufgabe gemeinsam bewältigen zu können ist es wichtig, dass das Team groß genug ist. Zu groß sollte es aber auch nicht sein. Ist das Team zu groß, wird die Zusammenarbeit erschwert und die Aufgaben können nicht gut verteilt werden. Ist das Team zu Klein kann es passieren, dass die Aufgabe zu groß für das Team ist. Die richtige Größe ist also wichtig.

Punkt 3: Innerhalb eines Teams gibt es mehrere unterschiedliche Persönlichkeiten. Ist das Team eher homogen, so entstehen hier zwar weniger Reibungspunkte, allerdings sprießen hier auch nicht so einfach neue Ideen. Ist das Team aber kreativ, kann es öfter zu Missverständnissen und Auseinandersetzungen kommen. Durch die verschiedenen Charaktere wie Kreative, Pragmatiker oder Querdenker ist das Team erfolgreicher.

Punkt 4: Ohne Kommunikation kann ein Team nicht funktionieren. Die Teammitglieder sollten in ständigem Kontakt miteinander stehen. Informationen müssen ausgetauscht werden und Feedback sollte gegeben werden. Nur so weiß jedes Mitglied was es machen soll und ob es richtig gemacht wird.

Punkt 5: Fakt ist, dass die Motivation innerhalb des Teams steigt, wenn sich die Mitglieder wertgeschätzt fühlen. Anerkennung und Wertschätzung sind daher ein wichtiger Bestandteil, damit sich das Team auf das Wesentliche konzentriert. Zusätzlich dazu steigt die intrinsische Motivation und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter.

SCH564A7244Konnten wir Sie von der Wichtigkeit der Teamarbeit überzeugen? Gerne erstellen wir auch für Ihr Team ein individuelles Konzept, das garantiert jeden abholt und begeistert. Stellen Sie unser Team auf die Probe!

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Nadja Mende

Marketing & Kommunikation bei die schrittmacher
"Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation."
(Lee Iacocca)

Textakrobatin aus Leidenschaft
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